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Markt
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Markt

Der wirtschaftstheoretische Markt beinhaltet das Zusammentreffen von Angebot und Nachfrage nach einem ökonomischen Gut. Dieses ökonomische Gut kann eine Ware oder eine Dienstleistung sein. Bei einem Mindestmarkt sind in allen Fällen ein Nachfrager, ein Anbieter und ein Handelsgut beteiligt. Die Marktwirtschaft ist jede Ökonomie, die auf Märkten basiert. Weltweit bestehen kaum Volkswirtschaften, die ohne Markt auskommen. Der Markt baut auf einem Grundprinzip auf und zwar auf dem des Tausches. Durch ein Tauschmittel erfolgt ein Handel, der durchaus auch zeitlich unterschiedlich zum Zeitpunkt des Tauschs verlaufen kann, wie es zum Beispiel beim Kauf auf Kredit üblich ist. Der Preis eines Produkts oder einer Dienstleistung wird zum Marktpreis, wenn es zu einer Übereinstimmung der angebotenen und nachgefragten Menge kommt. Dies führt dann zu dem Marktgleichgewicht, das sich eben aus Angebot und Nachfrage generiert.
 

Markt und Marktversagen

Von einem Marktversagen spricht man, wenn einzelne oder alle Funktionen einer Wirtschaftsordnung nicht mehr normal walten. Zum Beispiel kann eine nicht mehr funktionierende Allokation von knappen Gütern zu einem Marktversagen führen. Allokation bezeichnet in dem Falle die Bereitstellung von Gütern und knappe Güter können Dinge wie Arbeitskraft, Rohstoffe oder Grund und Boden sein. Es kommen viele Gründe für ein Marktversagen in Frage. Zum Beispiel kann die Bildung von Kartellen oder Monopolen die Marktentwicklung hemmen, da auf diese Weise kleinere Konkurrenzunternehmen ihre Chancengleichheit verlieren. Externe Effekte wie Umweltkatastrophen oder ähnliches können ebenfalls zu einem Marktversagen führen. Nachteilig kann eine Ungleichheit an der Informationsverteilung sein. Auch eine Fehlversorgung von öffentlichen Gütern wirkt einer gesunden Marktwirtschaft entgegen. Daher versucht man in der Sozialen Marktwirtschaft durch Wettbewerbspolitik, Umweltpolitik und die Bereitstellung von öffentlichen Gütern eine marktfreundliche Umgebung zu schaffen.

 

Markt für Kapitalbeschaffung

Der Kapitalmarkt ist ein Finanzmarkt für mittelfristige und langfristige Kapitalbeschaffung, welche Unternehmen, Haushalte und der Staat nutzen. Sie beschaffen sich auf diese Weise auf diesem Markt Gelder für Investitionen oder andere Ausgaben. Einerseits besteht der Kapitalmarkt aus langfristigen Krediten, was in der Fachsprache Rentenmarkt genannt wird. Der Aktienmarkt besitzt als Synonym auch Beteiligungskapital. Der Kapitalmarkt beinhaltet nach seiner Definition alle Akteure, die bei dem Wirken von Angebot und Nachfrage bei mittel- und langfristigen Aktionen in Verbindung mit Kapital eine Rolle spielen. Der Kapitalmarkt wird auch als Wertpapiermarkt gesehen, der Dividendenwerte wie Aktien, festverzinslichte Wertpapiere oder Anleihen beinhaltet. Den Kapitalmarkt muss man scharf vom Geldmarkt abgrenzen, da dort kurzfristigere Geschäfte gemacht werden. Beim Kapitalmarkt geht es um Verträge mit Laufzeiten von mindestens einem Jahr. Doch egal, welchen Markt man betrachtet, Familien mit Mutter, Vater und Kind spielen überall eine Rolle.