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Aktien

Bei der Gründung einer Aktiengesellschaft, also einer AG, wird das Grundkapital dieses Unternehmens festgelegt, was dann der ausschlaggebende Punkt für die Anzahl der auszuhebenden Aktien ist. Die Aktien werden dann offiziell in einem Buch verbrieft oder auch gedruckt als Papier verkauft. Die Ausgabe der Aktien wird Emission genannt, eine Steigerung des Grundkapitals kann mit einer erneuten Aktienausgabe verbunden sein. Einerseits gibt es die Nennwertaktien, welche den direkten Besitz am Grundkapital einer AG auszeichnen. Andererseits wird mit nennwertlosen Aktien gehandelt. Die nennwertlosen Aktien, auch Quotenaktie oder Stückaktie genannt, tragen keinen feststehenden Wert, sondern bezeichnen einen Anteil am Grundkapital des Unternehmens. Die AGs beteiligen ihre Aktionäre am Gewinn in der Regel mit Dividenden, welche vom Firmenvorstand vorgeschlagen und über die auf der Hauptversammlung einer AG entschieden werden. Wenn der Wert der Aktien steigt, kann man sie gewinnbringend verkaufen, was in Deutschland allerdings versteuert werden muss. Beim Kauf von Aktien ist das Risiko eines Totalverlust stets inbegriffen. Aktienhandel kann darüber hinaus auch auf Reisen betrieben werden.
 

Aktien und Neoliberalismus

Der Begriff des Neoliberalismus bezeichnete ursprünglich eine Neubelebung des Wirtschaftsliberalismus in der zweiten Hälfte des Zwanzigsten Jahrhunderts. Allerdings bedeutet Neoliberalismus auch das Niedrighalten von politischen Aktionen und einem freien Walten der Wirtschaft. Die Politik der betreffenden Staaten wollte sich nur auf das Fördern von Investitionen durch private Unternehmer und das Verhindern von einer zu hohen wirtschaftlichen Machtkonzentration auf Kartelle oder Monopole beschränken. Der Neoliberalismus steht demnach dem laissez-faire-Denkens des Neunzehnten Jahrhunderts und dem Keynesianismus antagonistisch gegenüber. Derzeit wird der Begriff des Neoliberalismus ebenfalls als politisches Schlagwort gebraucht, was allerdings unter den Gelehrten als umstritten gilt, ob diese Abwandlung der ursprünglichen Bedeutung zulässig ist.

 

Aktien und Nachfrage

Die Nachfrage bezeichnet auf einem Markt das Bedürfnis nach einem Gut. Der Begriff der Nachfrage umfasst eine sehr breit gefächerte Bedeutungsspanne, da die Wirtschaftswissenschaften zwischen einer Vielzahl an Märkten unterscheiden. So ist die Nachfrage makroökonomisch gesehen, eine gesamtwirtschaftliche. Sie wird auch Gesamtnachfrage genannt. In der Mikroökonomie behandelt sie die Befriedigung des individuellen Bedürfnisses nach Gütern des Einzelmarktes. Auf dem Geldmarkt herrscht eine Nachfrage nach Geld, auf dem Kapitalmarkt nach Kapital. Es steigt die Arbeitslosigkeit, wenn auf dem Arbeitsmarkt die Nachfrage nach Arbeit sinkt, es sei denn die Zahl der potenziellen Berufstätigen sinkt ebenfalls. Auch die Verkehrsnachfrage gibt es, welche den Wunsch einer Ortsveränderung per Auto oder Bus und Bahn etc. als Bedürfnis zugrunde legt.